Juli Göttliche Gesetze: Gesetz “Durch Geben empfängt man”
Special des Monats
Gesetz „Durch Geben empfängt man“ Durch   Geben   empfangen   Sie.   Empfangen   heißt   aber   annehmen   und   nicht   haben   wollen.   Dabei   ist   es   unmöglich, nicht   zu   haben,   wohl   ist   es   aber   möglich,   nicht   zu   erkennen,   dass   Sie   haben.   Eine   Einsicht   zu   haben,   ist   die Bereitwilligkeit   zu   geben   und   durch   diese   Bereitwilligkeit   allein   können   Sie   begreifen,   was   Sie   haben.   Was   Sie   geben, ist   daher   der   Wert,   den   Sie   dem   beimessen,   was   Sie   haben,   da   es   das   genaue   Maß   des   Wertes   ist,   den   Sie   ihm beimessen. Und das wiederum ist das Maß dafür, wie sehr Sie es wollen. Wenn   Sie   Bezahlen   mit   Habenwollen   gleichsetzen,   so   werden   Sie   den   Preis   niedrig   ansetzen,   jedoch   eine   hohe Gegenleistung   verlangen.   Sie   vergessen   dann   allerdings,   dass   einen   Preis   festsetzen   einen   Wert   beimessen   heißt, sodass   die   Gegenleistung   im   Verhältnis   zu   Ihrer   Werteinschätzung   steht.   Wenn   Sie   Bezahlen   mit   Geben   assoziieren, so   kann   es   nicht   als   Verlust   wahrgenommen   werden,   und   die   wechselseitige   Beziehung   zwischen   Geben   und Empfangen   wird   begriffen.   Dann   wird   der   Preis   um   des   Wertes   der   Gegenleistung   willen   hoch   angesetzt.   Der   Preis des   Habenwollens   besteht   also   darin,   den   Wert   aus   den Augen   zu   verlieren,   wodurch   es   unvermeidlich   wird,   dass   Sie dem,   was   Sie   empfangen,   keinen   Wert   mehr   beimessen.   Und   da   Sie   es   gering   schätzen,   würdigen   Sie   es   auch   nicht und wollen es nicht. Vergessen   Sie   also   nie,   dass   Sie   den   Wert   dessen,   was   Sie   empfangen,   festlegen   und   seinen   Preis   durch   das bestimmen,   was   Sie   geben.   Der   Glaube,   dass   es   unmöglich   ist,   viel   für   wenig   zu   bekommen,   heißt   zu   glauben,   dass Sie mit Gott handeln können. Vgl.   Ein   Kurs   in   Wundern,   Textbuch,   Übungsbuch,   Handbuch   für   Lehrer,   Greuthof   Verlag   und   Vertrieb   GmbH, Freiburg i.Br., ISBN 978-3-923662-18-0, Textbuch Seite 165, 10-11 Wie können Sie das Gesetz für sich nutzen? Wollen   Sie   Geld,   geben   Sie   Geld.   Grandmaster   Choa   Kok   Sui,   der   Wiederentdecker   der   Pranaheilung,   hat   einmal gesagt,   dass   es   Deutschland   so   gut   geht,   liegt   mit   Sicherheit   daran,   dass   es   hier   eine   Kirchensteuer   gibt   und   jeder Geld   gibt   und   deshalb   auch   viel   Geld   zurück   bekommt.   Wenn   Sie   den   Wert,   den   Sie   dieser   Steuer   beimessen,   hoch ansetzen, dann bekommen Sie auch viel Geld zurück. Dieses   Gesetz   besagt,   dass   Sie   nur   das   bekommen,   was   Sie   geben   und   das,   was   Sie   dem   Gegebenen   an   Wert beimessen   ist   das,   was   Sie   zurückbekommen.   Schenken   Sie   einem   Bettler   ein   paar   Cent   und   bemessen   dem   keinen Wert   bei,   dann   erhalten   Sie   wenig   zurück.   Geben   Sie   ihm   ein   Zwei-Euro-Stück   und   bemessen   dem   viel   Wert   bei, dann erhalten Sie viel zurück. Wollen   sie   Gesundheit,   dann   schicken   Sie   anderen   Kranken   Gedanken   der   Gesundheit.   Damit   erfüllen   Sie   auch   das Gesetz   der   Sühne,   dass   Sie   Ihre   Brüder   und   Schwestern   ehren   und   als   Ihnen   ebenbürtig   sehen.   Wenn   Sie   gesund werden, dann werden auch Ihre Brüder und Schwestern gesund. Dieses   Gesetz   hatte   man   früh   erkannt   und   hatte   es   in   den   östlichen   Religionen   das   Karmagesetz   genannt.   Dieses wird   aber   gerne   als   Strafe   gesehen   für   frühere   Taten.   Es   geht   hier   aber   nicht   um   eine   Bestrafung,   auch   wenn   es   so aussieht. Dieses Gesetz ist allgemeingültig. Es gilt für alles, nicht nur für das, was Sie als Sünde ansehen. Man   hatte   aus   diesem   Gesetz   auch   die   „Goldene   Regel“   entwickelt,   die   besagt,   dass   alles   Gute,   das   Sie   gewirkt haben, wieder auf Sie zurückkommt. Aber auch die ‘Goldene Regel’ ist eine Einschränkung dem göttlichen Gesetz gegenüber. Dieses bezieht sich darauf, dass absolut alles, was Sie geben, in einer Form zu Ihnen zurückkommt. Sind Sie freudig mit der Welt, kommt Freude zurück. Sind Sie ärgerlich mit der Welt, kommt Ärger zurück. Sind Sie ängstlich, dann kommt das, wovor Sie Angst haben. Geben Sie Geld, z.B. Bettler, dann kommt Geld zurück. Empfinden Sie Stress, dann wird der Stress verstärkt. Geben Sie Liebe, kommt Liebe zurück. Vergeben Sie, wird auch Ihnen vergeben. Sehen Sie alle Menschen als Brüder und Schwestern, sehen diese Sie so an. Suchen Sie Gott, findet Gott Sie. Viele   Menschen   suchen   den   Frieden   und   meinen,   dass   dies   von   außen   kommen   muss.   Sie   übersehen   dabei,   dass sie   friedlich   sein   müssen,   damit   Friede   in   die   Welt   kommt.   Nur   das,   was   Sie   ausstrahlen,   kommt   zu   Ihnen   zurück. Wenn   Sie   darauf   warten,   dass   Friedenskonferenzen   etwas   bewirken,   ohne   dass   Sie   friedlich   zu   allen   Menschen   sind, dann können Sie ewig auf den Frieden warten. So, wie Sie mit anderen umgehen, so wird Ihnen geschehen.
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