Geist und Seele Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper Der Geist Der Geist ist eine Schöpfung Gottes und hat gottähnliche Eigenschaften mit freiem Willen, der Fähigkeit höchster Erkenntnis und höchster Liebe. Er hat als Eigenart, dass es ihm unmöglich ist jemals unterzugehen. Untergehen bedeutet, dass er sich nicht in anderen Geistwesen auflösen kann, auch nicht in Gott. Gott ist unendlich ewiger Geist. Gott existiert bereits unendlich lange und wird ewig da sein. Geistwesen und Menschen dagegen sind endlich ewiger Geist. Der endlich ewige Geist ist in der Endlichkeit entstanden durch den unendlich ewigen Geist und existiert auch ewig, kann sich nicht mit dem unendlich ewigen Geist so verbinden, dass der endlich ewige Geist im unendlich ewigen Geist aufgeht. Jedem Geist bleibt also auf ewig seine Individualität erhalten. Der Geist kann sich immer weiterentwickeln und so höchste Vollkommenheit erreichen, oder aber er kann die gesetzlichen Bahnen verlassen, z.B. indem er Gesetze bricht und Böses tut, infolge seines freien Willens. Dadurch nimmt er Fehler auf in seine ursprünglich reine, aber nicht vollkommen ausgereifte Individualität. Jeder Fehler und jede Unvollkommenheit ist vergänglich. Der Geist jedoch und die Individualität sind ewig. Das Vergängliche kann nie dauerhaft ein Bestandteil des Ewigen ausmachen. Das Ewige kann durch das Vergängliche getrübt werden, doch das Ewige wird immer das nicht zu ihm gehörende ausstoßen. Für kurze Zeit kann ein Fehler scheinbar zur Individualität gehören. Solche Fehler sind anzusehen wie Krankheiten und fremde Stoffe, welche von der Individualität wieder ausgeschieden werden. Je mehr Fehler ein Wesen gegen die Gesetze Gottes macht, je tiefer fällt es. Wenn es ganz tief unten ist, ist es nicht mehr ein Geistwesen, sondern ein Wesen mit einem Körper, also z.B. ein Mensch, und er lebt in tiefer Materie. Insofern können Sie ersehen, dass wir Menschen auf der Erde alle gefallene Geistwesen sind. Will man es wieder nach oben schaffen, so muss das Wesen immer reiner und durchgeistigter werden, um sich wieder aus der Materie hochzuarbeiten. Unter Reinheit versteht man nicht nur das Fernhalten von plumper, derber Sünde in Tat und Gedanken. Reinheit, Klarheit und Lauterkeit muss hinter allen Handlungen stehen. Die Reinheit beinhaltet auch alle Empfindungen. Durch diese Reinheit wird eine so starke Anziehungskraft auf den Geist ausgeübt, dass er ohne je vom geraden Weg abzuweichen seinem Ziel mit ständig wachsender Kraft entgegeneilt. In Folge des reinen Strebens erreicht dann der Geist immer wieder einen weiteren Erkenntniskreis. Hier wirkt dann das Gesetz, dass wer hat, dem wird gegeben. Wer nicht hat und damit eine gegebene Gelegenheit ungenutzt lässt, der wird immer ärmer an Gelegenheiten. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 144 Sein Geist entwickelt dabei ein Kraftgefühl, das ihn auch fähig macht immer wieder von seinen lichten Höhen in die dunklen Tiefen seiner armen Brüder und Schwestern herabzusteigen. Er ist sich dabei sicher, dass an ihm nichts Dunkles haften bleibt. Er kann dann den einen oder anderen Bruder oder Schwester in den Kreis seiner Anziehungskraft bringen und dann zu sich in reinere Sphäre heben. Die Selbstlosigkeit ist ein Attribut wahrer Größe. (Das Gesetz der Solidarität der Geister handelt von Selbstlosigkeit und wird später behandelt.) Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 61 – 62 Der Geist muss der Materie entwachsen, was ohne Kraftanstrengung nicht möglich ist. Für den gefallenen Geist ist der geistige Fortschritt wichtig. Die Befreiung von der Materie ist dann eine Folge davon. Durch seinen Fall kommt der Geist in den Einflussbereich des Bösen und er vermag diesem nur unschwer zu widerstehen. Ein Mensch, als ein tief gesunkener Geist, hat als Folge seiner tiefen Stufe das Bedürfnis, seine niederen Begierden im Menschenkleid zum Ausdruck zu bringen. Je öfter er den Versuchungen nachgibt, je mehr verliert er seine Geistfreiheit und er empfindet die Begierden als zwingende Macht. Diese Macht entstammt der niederen Stufe des Geistes. Er übergibt damit der Materie Macht über seinen Geist, welche die Materie sonst nicht hätte. Damit ist der „Herr“ zum Schatten geworden und der „Schatten“ zum Herrn. Geist und Materie haben ihren Einfluss getauscht. Je höher der Geist wieder kommt, desto weniger Macht gibt er der Materie. Dann ist der Herr wieder Herr und der Schatten bleibt Schatten. Dann ist das Verhältnis zwischen Herr und Schatten wieder richtig. Die Materie hat an sich keine Macht über den Menschen. Sie wurde der Materie durch den Geist verliehen. Es bringt aber nichts, einem Menschen dies zu sagen, solange er vollständig von der Materie beherrscht wird. Insofern ist er ganz unfähig alles mit einer anderen Betrachtungsweise anzuschauen. Nur ändert dies natürlich die Tatsache nicht. Ein höher entwickelter Geist empfindet nicht, dass die Materie Macht über ihn haben könnte. Dies beweist, dass diese Macht nicht wirklich besteht. Je höher ein Geist sich entwickelt, je wahrer ist sein Empfinden. Je nach unterschiedlichen Entwicklungsstufen haben die Geister Unterschiede in deren Empfindungen. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 144 - 148 Die Seele Die Seele hat viele Namen. Die wichtigsten will ich Ihnen nennen: Astralkörper, Astralleib, Lichtleib, geistiger Leib. Dieser Astralkörper ermöglicht dem Geist die Verbindung mit der Materie. Durch seinen Fall als Geistwesen kann er sich dann nur durch die Verbindung mit grober Materie wieder zu ursprünglicher Reinheit läutern. Es ist die Seele, welche die Materialisation ermöglicht. Sobald der Geist in der Materie lebt, hat er eine harte Arbeit, um diese Verdichtung wieder zu seiner ursprünglichen Reinheit umzuändern. Der Geist kann diese Hülle, die Seele, niemals abstreifen. Sie bleibt ihm ewig bestehen, kann aber später die Form ändern. Gott hat als Ausstrahlung das Urlicht. Der Mensch hat als Ausstrahlung die Seele. Die Seele zeigt, in welchem Zustand der Geist sich befindet. Ist der Geist dem Bösen zugewandt, so verdichtet sich die Seele und ist dunkel. Wendet sich der Geist dem Guten zu, zeigt sich die Seele hell bis leuchtend und soll mit der Zeit mit Gott eine Einheit bilden, indem die Seele eine ähnliche Leuchtkraft besitzt, wie Gott. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 150f Der Mensch hat keine geistige und vegetative Seele, was dann zur Folge hätte, dass es zwei Seelen wären. Wenn wir von zwei Seelen sprechen, meinen wir, dass ein Teil der Seele die Hülle des Menschen ist und ein reiner, ursprünglicher Teil im Geistigen bleibt. Die Seele ist quasi der Körper des Geistes, oder das Gewand, das Antlitz des Geistes. Die Seele zeigt also, was der Geist ist und ist das Stoffliche, das Materielle des Geistes. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 64 Der Geist könnte ohne die Seele nicht auf den physischen Körper zugreifen und dort Änderungen vornehmen. Es gibt keine Verbindung oder Vermischung geistiger und stofflicher, also materieller Eigenschaften und Attribute. Was geistig ist, ist und bleibt ausschließlich Eigenschaft des Geistes und niemals Eigenschaft der Materie. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 47 Da der Geist somit nicht selbst auf die Materie zugreifen kann, braucht er als Hilfe die Seele, welche selbst eine Vermischung darstellt zwischen Geist und Materie. Deshalb sind auch Geist und Seele zwei komplett verschiedene Sachen. Die Seele ist nichts anderes als das Spiegelbild des Geistes und sie ist stets mit dem Geist identifiziert, da sie seine Ausstrahlung ist. Es ist die Seelenhülle, welche verhindert, dass sich der Geist in der tiefen Materie auflösen kann. Hat die Seele alle Stufen des organischen Lebens durchgemacht, dann wandelt sie sich nicht selbst. Wenn etwas seine Vollkommenheit erreicht hat, wie hier die Seele, so hört deren Fortentwicklung auf und sie kann nie aus eigener Entwicklungskraft, die Anfangsstufe einer höheren Wesenheit erreichen. Dies ist nur möglich durch einen Schöpfungsakt Gottes. Dieser Schöpfungsakt wäre die Umwandlung der ausgereiften, vollendeten Seele zum Geist. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 55 – 56 Wurde die Seele zu Geist, dann verbinden sich nicht Geist und Geistseele. Ein Geist ohne Seelenhülle ist nicht möglich. Die Geistseele hat dann alle Eigenschaften, die alleine im Geist liegen: Liebe, Freiheit und Weisheit und sie kann sich bis zur Vollkommenheit entwickeln. Dann streben einerseits der Geist und andererseits die Geistseele dem Höchsten zu und mit der Zeit hört die Kraft der Gegensätze auf und die ganze Schöpfung Gottes wird licht. Wir können nicht bemessen, wann das sein wird. Doch irgendwann wird alle Finsternis im Licht untergegangen sein. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 152f
Geist und Seele Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper Der Geist Der Geist ist eine Schöpfung Gottes und hat gottähnliche Eigenschaften mit freiem Willen, der Fähigkeit höchster Erkenntnis und höchster Liebe. Er hat als Eigenart, dass es ihm unmöglich ist jemals unterzugehen. Untergehen bedeutet, dass er sich nicht in anderen Geistwesen auflösen kann, auch nicht in Gott. Gott ist unendlich ewiger Geist. Gott existiert bereits unendlich lange und wird ewig da sein. Geistwesen und Menschen dagegen sind endlich ewiger Geist. Der endlich ewige Geist ist in der Endlichkeit entstanden durch den unendlich ewigen Geist und existiert auch ewig, kann sich nicht mit dem unendlich ewigen Geist so verbinden, dass der endlich ewige Geist im unendlich ewigen Geist aufgeht. Jedem Geist bleibt also auf ewig seine Individualität erhalten. Der Geist kann sich immer weiterentwickeln und so höchste Vollkommenheit erreichen, oder aber er kann die gesetzlichen Bahnen verlassen, z.B. indem er Gesetze bricht und Böses tut, infolge seines freien Willens. Dadurch nimmt er Fehler auf in seine ursprünglich reine, aber nicht vollkommen ausgereifte Individualität. Jeder Fehler und jede Unvollkommenheit ist vergänglich. Der Geist jedoch und die Individualität sind ewig. Das Vergängliche kann nie dauerhaft ein Bestandteil des Ewigen ausmachen. Das Ewige kann durch das Vergängliche getrübt werden, doch das Ewige wird immer das nicht zu ihm gehörende ausstoßen. Für kurze Zeit kann ein Fehler scheinbar zur Individualität gehören. Solche Fehler sind anzusehen wie Krankheiten und fremde Stoffe, welche von der Individualität wieder ausgeschieden werden. Je mehr Fehler ein Wesen gegen die Gesetze Gottes macht, je tiefer fällt es. Wenn es ganz tief unten ist, ist es nicht mehr ein Geistwesen, sondern ein Wesen mit einem Körper, also z.B. ein Mensch, und er lebt in tiefer Materie. Insofern können Sie ersehen, dass wir Menschen auf der Erde alle gefallene Geistwesen sind. Will man es wieder nach oben schaffen, so muss das Wesen immer reiner und durchgeistigter werden, um sich wieder aus der Materie hochzuarbeiten. Unter Reinheit versteht man nicht nur das Fernhalten von plumper, derber Sünde in Tat und Gedanken. Reinheit, Klarheit und Lauterkeit muss hinter allen Handlungen stehen. Die Reinheit beinhaltet auch alle Empfindungen. Durch diese Reinheit wird eine so starke Anziehungskraft auf den Geist ausgeübt, dass er ohne je vom geraden Weg abzuweichen seinem Ziel mit ständig wachsender Kraft entgegeneilt. In Folge des reinen Strebens erreicht dann der Geist immer wieder einen weiteren Erkenntniskreis. Hier wirkt dann das Gesetz, dass wer hat, dem wird gegeben. Wer nicht hat und damit eine gegebene Gelegenheit ungenutzt lässt, der wird immer ärmer an Gelegenheiten. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 144 Sein Geist entwickelt dabei ein Kraftgefühl, das ihn auch fähig macht immer wieder von seinen lichten Höhen in die dunklen Tiefen seiner armen Brüder und Schwestern herabzusteigen. Er ist sich dabei sicher, dass an ihm nichts Dunkles haften bleibt. Er kann dann den einen oder anderen Bruder oder Schwester in den Kreis seiner Anziehungskraft bringen und dann zu sich in reinere Sphäre heben. Die Selbstlosigkeit ist ein Attribut wahrer Größe. (Das Gesetz der Solidarität der Geister handelt von Selbstlosigkeit und wird später behandelt.) Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 61 – 62 Der Geist muss der Materie entwachsen, was ohne Kraftanstrengung nicht möglich ist. Für den gefallenen Geist ist der geistige Fortschritt wichtig. Die Befreiung von der Materie ist dann eine Folge davon. Durch seinen Fall kommt der Geist in den Einflussbereich des Bösen und er vermag diesem nur unschwer zu widerstehen. Ein Mensch, als ein tief gesunkener Geist, hat als Folge seiner tiefen Stufe das Bedürfnis, seine niederen Begierden im Menschenkleid zum Ausdruck zu bringen. Je öfter er den Versuchungen nachgibt, je mehr verliert er seine Geistfreiheit und er empfindet die Begierden als zwingende Macht. Diese Macht entstammt der niederen Stufe des Geistes. Er übergibt damit der Materie Macht über seinen Geist, welche die Materie sonst nicht hätte. Damit ist der „Herr“ zum Schatten geworden und der „Schatten“ zum Herrn. Geist und Materie haben ihren Einfluss getauscht. Je höher der Geist wieder kommt, desto weniger Macht gibt er der Materie. Dann ist der Herr wieder Herr und der Schatten bleibt Schatten. Dann ist das Verhältnis zwischen Herr und Schatten wieder richtig. Die Materie hat an sich keine Macht über den Menschen. Sie wurde der Materie durch den Geist verliehen. Es bringt aber nichts, einem Menschen dies zu sagen, solange er vollständig von der Materie beherrscht wird. Insofern ist er ganz unfähig alles mit einer anderen Betrachtungsweise anzuschauen. Nur ändert dies natürlich die Tatsache nicht. Ein höher entwickelter Geist empfindet nicht, dass die Materie Macht über ihn haben könnte. Dies beweist, dass diese Macht nicht wirklich besteht. Je höher ein Geist sich entwickelt, je wahrer ist sein Empfinden. Je nach unterschiedlichen Entwicklungsstufen haben die Geister Unterschiede in deren Empfindungen. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 144 - 148 Die Seele Die Seele hat viele Namen. Die wichtigsten will ich Ihnen nennen: Astralkörper, Astralleib, Lichtleib, geistiger Leib. Dieser Astralkörper ermöglicht dem Geist die Verbindung mit der Materie. Durch seinen Fall als Geistwesen kann er sich dann nur durch die Verbindung mit grober Materie wieder zu ursprünglicher Reinheit läutern. Es ist die Seele, welche die Materialisation ermöglicht. Sobald der Geist in der Materie lebt, hat er eine harte Arbeit, um diese Verdichtung wieder zu seiner ursprünglichen Reinheit umzuändern. Der Geist kann diese Hülle, die Seele, niemals abstreifen. Sie bleibt ihm ewig bestehen, kann aber später die Form ändern. Gott hat als Ausstrahlung das Urlicht. Der Mensch hat als Ausstrahlung die Seele. Die Seele zeigt, in welchem Zustand der Geist sich befindet. Ist der Geist dem Bösen zugewandt, so verdichtet sich die Seele und ist dunkel. Wendet sich der Geist dem Guten zu, zeigt sich die Seele hell bis leuchtend und soll mit der Zeit mit Gott eine Einheit bilden, indem die Seele eine ähnliche Leuchtkraft besitzt, wie Gott. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 150f Der Mensch hat keine geistige und vegetative Seele, was dann zur Folge hätte, dass es zwei Seelen wären. Wenn wir von zwei Seelen sprechen, meinen wir, dass ein Teil der Seele die Hülle des Menschen ist und ein reiner, ursprünglicher Teil im Geistigen bleibt. Die Seele ist quasi der Körper des Geistes, oder das Gewand, das Antlitz des Geistes. Die Seele zeigt also, was der Geist ist und ist das Stoffliche, das Materielle des Geistes. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 64 Der Geist könnte ohne die Seele nicht auf den physischen Körper zugreifen und dort Änderungen vornehmen. Es gibt keine Verbindung oder Vermischung geistiger und stofflicher, also materieller Eigenschaften und Attribute. Was geistig ist, ist und bleibt ausschließlich Eigenschaft des Geistes und niemals Eigenschaft der Materie. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 47 Da der Geist somit nicht selbst auf die Materie zugreifen kann, braucht er als Hilfe die Seele, welche selbst eine Vermischung darstellt zwischen Geist und Materie. Deshalb sind auch Geist und Seele zwei komplett verschiedene Sachen. Die Seele ist nichts anderes als das Spiegelbild des Geistes und sie ist stets mit dem Geist identifiziert, da sie seine Ausstrahlung ist. Es ist die Seelenhülle, welche verhindert, dass sich der Geist in der tiefen Materie auflösen kann. Hat die Seele alle Stufen des organischen Lebens durchgemacht, dann wandelt sie sich nicht selbst. Wenn etwas seine Vollkommenheit erreicht hat, wie hier die Seele, so hört deren Fortentwicklung auf und sie kann nie aus eigener Entwicklungskraft, die Anfangsstufe einer höheren Wesenheit erreichen. Dies ist nur möglich durch einen Schöpfungsakt Gottes. Dieser Schöpfungsakt wäre die Umwandlung der ausgereiften, vollendeten Seele zum Geist. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 55 – 56 Wurde die Seele zu Geist, dann verbinden sich nicht Geist und Geistseele. Ein Geist ohne Seelenhülle ist nicht möglich. Die Geistseele hat dann alle Eigenschaften, die alleine im Geist liegen: Liebe, Freiheit und Weisheit und sie kann sich bis zur Vollkommenheit entwickeln. Dann streben einerseits der Geist und andererseits die Geistseele dem Höchsten zu und mit der Zeit hört die Kraft der Gegensätze auf und die ganze Schöpfung Gottes wird licht. Wir können nicht bemessen, wann das sein wird. Doch irgendwann wird alle Finsternis im Licht untergegangen sein. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht, Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 152f