Geist und Materie Es gibt Wesen ohne Körper und solche, wie wir mit einem Menschenkleid. Ursprünglich waren alle Wesen ohne Hülle, also ohne ein Menschenkleid. Es gibt göttliche Gesetze und viele Geisterwesen haben diese gebrochen. Je tiefer so ein Geist sinkt, je mehr wird er aus dieser Welt ohne Körper ausgestoßen und lebt dann in einer halbmateriellen Welt und je mehr er die Gesetze weiterhin bricht, kommt er dann auf vollmaterielle Planeten, wie die Erde. Dann sollte er schauen, dass er auf dem Planeten wieder in die Vollkommenheit des Geistes kommt, um wieder in den Zustand ohne Körper zu kommen. Dieser Aufstieg wird landläufig „Erleuchtung“ genannt. Sobald das Wesen in einem Körper ist, gibt er dem Körper gerne mehr Kraft und Aufmerksamkeit, als dem Geist. Er erkennt die wirklichen Zustände nicht, eben dass der Geist über den Körper bestimmt. Der Geist hat seinen Körper geformt. Je nach seiner Stufe wird er sich in seinem Kleid behaglich fühlen und sich so mit diesem identifizieren, dass ihm das vergängliche Kleid das Reale und Wichtigste dünkt. Er wird diesem Kleid eine Macht über sich einräumen, die nicht eine Notwendigkeit ist, aber eine Möglichkeit, wenn der Geist sich nicht zum richtigen Verhältnis durchgerungen hat. Wird er krank, versucht er diese Krankheit durch Medikamente und Askese zu bekämpfen, statt zu erkennen, dass es des Heilmittels des geistigen Aufschwungs bedarf, um solche Krankheiten und Missverhältnisse unmöglich zu machen. Die Materie ist machtlos über den Geist, wenn der Geist nicht durch seine tiefe Stufe der Materie die Macht über sich gibt. Dieser Kategorie gehört die Mehrzahl der Menschen an. Doch einige haben sich schon durchgerungen zum richtigen Verhältnis zwischen Geist und Körper. Sie wissen, dass sie Geist sind und dass ihre Fehler und Mängel nur im Geist liegen und dass der Körper nichts ist, als ein Arbeitskleid. Der Mensch gibt dem Körper das, was notwendig ist, um ihn dienstfähig zu erhalten. Der Geist kann seinem Körper Macht über sich verleihen. Doch nicht im Menschenkleid selbst liegt diese Macht, sondern einzig und allein im Geist, der diese Hülle mit Eigenschaften versieht. Es ist leicht möglich die Materie zu überwinden. Das passiert dann, wenn Sie das erkannt haben und sich an das richtige Verhältnis zu ihr gesetzt haben. Die Materie besitzt keine Macht für einen Geist, der eine gewisse Stufe erreicht hat. Ansich ist sie machtlos. Es ist lediglich der Geist, der sich zu sehr mit ihr identifiziert. Er gibt damit seiner Erscheinungsform ein Scheinleben und eine Macht, die sie ansich nie besitzen könnte. Sie legen zu viel Gewicht in Ihr Menschenleben. Ihre Schlüsse, die Sie daraus ziehen sind scheinbar logisch. Diese sind jedoch falsch, weil sie auf falschen Grundlagen aufgebaut sind. Sie sagen: Ihre Lebensaufgabe ist es die Herrschaft des Geistes über die Materie im Kampf zu erringen. Richtig ist aber: Ihre Lebensaufgabe ist es das Gute in Ihnen zu seiner Vollkommenheit auszubilden. Es ist nicht die materielle Hülle, welche die Probleme in Ihnen erzeugt. Dadurch, dass Sie vorher aus der Erleuchtung gefallen sind, bedingt die Verbindung mit der Materie und dadurch alle Probleme. Normalerweise ist ein Wort das, was aus einem Geist entsteht. Doch hier entstand die Materie aus dem Geist. Indem Sie sich jetzt von Stufe zu Stufe wieder emporringen, werden Sie auch Ihre Form ändern müssen, bis diese Hülle die Vollkommenheit erreicht haben wird, durch die allein die Umwandlung geschehen kann. Die grobe Materie, die der Mensch dann abstreifen kann, fällt zurück zur Materie. Asche zu Asche. In einer materiellen Welt bringt der Geist das zum Ausdruck, was er ist. Das pflanzt sich in Schwingungen fort. In der Welt ist dies dann noch spürbar, wenn der Geist schon dieser Welt entwachsen ist. Sie können ein Laster nie dem Körper zuschreiben, wie man es irrtümlich meint. Auch Trunksucht ist eine geistig-seelische Eigenschaft des tief gesunkenen Geistes, weil dieser eine schwere, grobe Seelen-Hülle hat, in der er die Begierde empfindet und sie in der noch gröberen Hülle des Menschenleibes zum Ausdruck bringt. Doch in der Begierde des Geistes liegt die Schuld und nicht in der Materie. Ein solcher Geist darf diese Begierde nicht zum Ausdruck bringen. Er vermag sie durch Enthaltung abzuschwächen. Indem er diese erkannte Pflicht erfüllt, erhebt sich der Geist langsam aus seinen Tiefen, die er durch seinen Willen geschaffen hatte. Seine Seele wird dann lichter und wenn er das nächste Mal eine menschliche Hülle sich nimmt, braucht er solch eine Versuchung nicht mehr zu empfinden, welche früher seiner größten Kraftanstrengung bedurfte, um damit fertig zu werden. Ihre Lebensaufgabe ist es Ihre Vollkommenheit auszubilden. Dadurch wird Ihr Seelenkleid immer mehr vergeistigt. Sobald Sie erkennen, dass Sie Geist waren, bevor Sie mit der Materie verbunden waren, werden Sie all Ihre Fehler in Ihrem Geist suchen. Sie betrachten dann die Materie lediglich als das, was sie ist, eine Hülle. Diese Hülle müssen Sie wegen Ihrem Fall annehmen. Es ist traurig, dass ein als rein geschaffener Geist in solch dichter Atmosphäre seine Entwicklungsbedingungen finden muss. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht. Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 139 - 143
Geist und Materie Es gibt Wesen ohne Körper und solche, wie wir mit einem Menschenkleid. Ursprünglich waren alle Wesen ohne Hülle, also ohne ein Menschenkleid. Es gibt göttliche Gesetze und viele Geisterwesen haben diese gebrochen. Je tiefer so ein Geist sinkt, je mehr wird er aus dieser Welt ohne Körper ausgestoßen und lebt dann in einer halbmateriellen Welt und je mehr er die Gesetze weiterhin bricht, kommt er dann auf vollmaterielle Planeten, wie die Erde. Dann sollte er schauen, dass er auf dem Planeten wieder in die Vollkommenheit des Geistes kommt, um wieder in den Zustand ohne Körper zu kommen. Dieser Aufstieg wird landläufig „Erleuchtung“ genannt. Sobald das Wesen in einem Körper ist, gibt er dem Körper gerne mehr Kraft und Aufmerksamkeit, als dem Geist. Er erkennt die wirklichen Zustände nicht, eben dass der Geist über den Körper bestimmt. Der Geist hat seinen Körper geformt. Je nach seiner Stufe wird er sich in seinem Kleid behaglich fühlen und sich so mit diesem identifizieren, dass ihm das vergängliche Kleid das Reale und Wichtigste dünkt. Er wird diesem Kleid eine Macht über sich einräumen, die nicht eine Notwendigkeit ist, aber eine Möglichkeit, wenn der Geist sich nicht zum richtigen Verhältnis durchgerungen hat. Wird er krank, versucht er diese Krankheit durch Medikamente und Askese zu bekämpfen, statt zu erkennen, dass es des Heilmittels des geistigen Aufschwungs bedarf, um solche Krankheiten und Missverhältnisse unmöglich zu machen. Die Materie ist machtlos über den Geist, wenn der Geist nicht durch seine tiefe Stufe der Materie die Macht über sich gibt. Dieser Kategorie gehört die Mehrzahl der Menschen an. Doch einige haben sich schon durchgerungen zum richtigen Verhältnis zwischen Geist und Körper. Sie wissen, dass sie Geist sind und dass ihre Fehler und Mängel nur im Geist liegen und dass der Körper nichts ist, als ein Arbeitskleid. Der Mensch gibt dem Körper das, was notwendig ist, um ihn dienstfähig zu erhalten. Der Geist kann seinem Körper Macht über sich verleihen. Doch nicht im Menschenkleid selbst liegt diese Macht, sondern einzig und allein im Geist, der diese Hülle mit Eigenschaften versieht. Es ist leicht möglich die Materie zu überwinden. Das passiert dann, wenn Sie das erkannt haben und sich an das richtige Verhältnis zu ihr gesetzt haben. Die Materie besitzt keine Macht für einen Geist, der eine gewisse Stufe erreicht hat. Ansich ist sie machtlos. Es ist lediglich der Geist, der sich zu sehr mit ihr identifiziert. Er gibt damit seiner Erscheinungsform ein Scheinleben und eine Macht, die sie ansich nie besitzen könnte. Sie legen zu viel Gewicht in Ihr Menschenleben. Ihre Schlüsse, die Sie daraus ziehen sind scheinbar logisch. Diese sind jedoch falsch, weil sie auf falschen Grundlagen aufgebaut sind. Sie sagen: Ihre Lebensaufgabe ist es die Herrschaft des Geistes über die Materie im Kampf zu erringen. Richtig ist aber: Ihre Lebensaufgabe ist es das Gute in Ihnen zu seiner Vollkommenheit auszubilden. Es ist nicht die materielle Hülle, welche die Probleme in Ihnen erzeugt. Dadurch, dass Sie vorher aus der Erleuchtung gefallen sind, bedingt die Verbindung mit der Materie und dadurch alle Probleme. Normalerweise ist ein Wort das, was aus einem Geist entsteht. Doch hier entstand die Materie aus dem Geist. Indem Sie sich jetzt von Stufe zu Stufe wieder emporringen, werden Sie auch Ihre Form ändern müssen, bis diese Hülle die Vollkommenheit erreicht haben wird, durch die allein die Umwandlung geschehen kann. Die grobe Materie, die der Mensch dann abstreifen kann, fällt zurück zur Materie. Asche zu Asche. In einer materiellen Welt bringt der Geist das zum Ausdruck, was er ist. Das pflanzt sich in Schwingungen fort. In der Welt ist dies dann noch spürbar, wenn der Geist schon dieser Welt entwachsen ist. Sie können ein Laster nie dem Körper zuschreiben, wie man es irrtümlich meint. Auch Trunksucht ist eine geistig-seelische Eigenschaft des tief gesunkenen Geistes, weil dieser eine schwere, grobe Seelen- Hülle hat, in der er die Begierde empfindet und sie in der noch gröberen Hülle des Menschenleibes zum Ausdruck bringt. Doch in der Begierde des Geistes liegt die Schuld und nicht in der Materie. Ein solcher Geist darf diese Begierde nicht zum Ausdruck bringen. Er vermag sie durch Enthaltung abzuschwächen. Indem er diese erkannte Pflicht erfüllt, erhebt sich der Geist langsam aus seinen Tiefen, die er durch seinen Willen geschaffen hatte. Seine Seele wird dann lichter und wenn er das nächste Mal eine menschliche Hülle sich nimmt, braucht er solch eine Versuchung nicht mehr zu empfinden, welche früher seiner größten Kraftanstrengung bedurfte, um damit fertig zu werden. Ihre Lebensaufgabe ist es Ihre Vollkommenheit auszubilden. Dadurch wird Ihr Seelenkleid immer mehr vergeistigt. Sobald Sie erkennen, dass Sie Geist waren, bevor Sie mit der Materie verbunden waren, werden Sie all Ihre Fehler in Ihrem Geist suchen. Sie betrachten dann die Materie lediglich als das, was sie ist, eine Hülle. Diese Hülle müssen Sie wegen Ihrem Fall annehmen. Es ist traurig, dass ein als rein geschaffener Geist in solch dichter Atmosphäre seine Entwicklungsbedingungen finden muss. Vgl.: Bernhard Forsboom: Emanuel, Botschaften aus dem Urlicht. Aquamarin Verlag, ISBN 978-3-89427-531-0, Seite 139 - 143