Special des Monats
Das Eine Gesetz Das große Gesetz von Moses Moses   war   40   Jahre   ein   Prinz   in   Ägypten.   Er   hatte   Einblick   in   das   gesamte   spirituelle   Wissen   dort.   Er   hatte   aber immer   den   Eindruck,   dass   etwas   ganz   wichtiges   darin   fehlt.   Daraufhin   folgten   40   Jahre   in   der   Wüste,   in   der   er dieses   Gesetz   erkannte   und   dann   suchte   er   sich   eine   Menschengruppe,   denen   er   diese   Gesetze   beibringen   konnte. Er   wählte   die   Sklaven   der   Ägypter   aus,   eben   die   Israelis   und   führte   sie   in   die   Freiheit.   Unterwegs   unterrichtete   er   sie über die Gesetze. Die Gesetze wurden später von den Essenern übernommen. Das Eine Gesetz Wir   alle   sind   im   ständigen   Kontakt   mit   allen   Kräften   des   Lebens,   mit   dem   sichtbaren   und   unsichtbaren Weltall.   Dies   jeden   Augenblick   des   Lebens   und   an   allen   Punkten   Ihres   Wesens.   Wenn   Sie   mit   diesen Mächten   bewusst   in   Beziehung   treten   und   beständig   ihrer   bewusst   sind,   so   können   Sie   sich   vollkommener Gesundheit   erfreuen,   Glück   und   Harmonie   im   Körper   und   im   Bewusstsein   erlangen   und   das   in   jedem Bereich   Ihres   Lebens.    Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin,   ISBN   3-921786-15- 0, Seite 20 Wie   schaffen   Sie   diesen   Weg?   Da   gibt   es   sieben   Beziehungen,   die   berücksichtigt   werden   müssen.   Diese   wurden von den Essenern als Friede bezeichnet. Friede mit dem Reich des Himmlischen Vaters Das   Gesetz   enthält   alles   Wissen,   alle   Liebe   und   alle   Macht.   Und   es   zeigt   die   Wahrheit   und   das   Wissen.   Dieses Gesetz   offenbart   dem   Menschen   immer   die   vollkommene   Lösung   und   führt   den   Menschen   durch   jedes   Problem   und jedes Hindernis. Durch   dieses   Gesetz   ist   der   Mensch   fähig,   die   Wahrnehmung   der   Einheit   mit   allen   Kräften   des   Weltalls   zu   erlangen und mit jenen der Erde. Dadurch kann er sich mit all den höheren Welten des Weltalls vereinen. Der   Mensch   ist   ein   Bestandteil   der   Gesamtheit   des   Weltalls   und   bildet   eine   unzertrennbare   Einheit   mit   dem   Ganzen. Jedoch   hält   er   sich   davon   getrennt.   Er   ist   sich   seiner   Selbst   als   Einzelner   bewusst   geworden.   Er   ist   selbstbewusst und   ichbezogen.   Dies   mehr,   als   zur   Erhaltung   seines   Lebens   notwendig   ist.   Durch   das   Gefühl   der   Trennung   kam   er in   das   Bewusstsein   von   Mangel   und   von      Beschränkung.   Er   hat   sich   selbst   von   der   Fülle   des   Weltalls   getrennt   und damit   hat   er   sich   selbst   von   der   Quelle   aller   Vorräte   ausgeschlossen.   Diese   Vorräte   sind   materiell   und   immateriell und   bestehen   aus      greifbaren   und   erkennbaren   Gütern   sowie   aus   Energie,   Lebenskraft   und   Stärke.   Die   größte Stärke ist die Liebe. Es   gibt   aber   noch   andere   Kräfte   einer   höheren   Ordnung,   die   sich   nicht   mit   den   irdischen   und   mit   den   planetarischen Kräften   vermischen.   Das   sind   die   spirituellen   Strömungen   im   kosmischen   Bewusstsein.   Es   ist   sehr   wichtig,   auch   mit diesen   Kräften   in   Harmonie   zu   leben.   Der   Mensch   muss   durch   seinen   eigenen   Willen   und   seine   eigene Anstrengung zu diesem allumfassenden Leben aufsteigen. Dann kann er dieses Gesetz wahrnehmen. Das   Weltall   muss   als   Ganzes   gesehen   und   begriffen   werden.   Eine   Ganzheit,   die   absolut   alles   enthält,   alle   Liebe, alles   Leben,   alles   Wissen,   alle   Macht,   alle   Wesen.   Es   ist   auch   die   Gesamtheit   aller   Stoffe,   denn   aus   diesen   werden alle   Dinge   gebildet.   Der   Mensch   kann   nicht   getrennt   sein   von   dieser   Gesamtheit,   so   wie   keine   Zelle   in   seinem Körper vom Körper getrennt sein kann. Der   Mensch   ist   unfähig   diese   Sache   zu   verstehen   und   legt   sich   falsche   Beschränkungen   auf.   Er   beschränkt   sich   bei der   Versorgung   seiner   materiellen   Bedürfnisse   und   er   beschränkt   sich   auch   bei   seinen   Möglichkeiten,   Fähigkeiten und   den   Kräften   des   Denkens,   Fühlens   und   Handelns.   Dadurch   lebt   er   ein   Leben   der   Mittelmäßigkeit,   weil   er   sich unnötige Grenzen setzt. Dies wird verursacht durch die Empfindung der Trennung durch die Schöpfung. Die   Einhaltung   des   Gesetzes   ist   nur   möglich,   wenn   der   Mensch   diese   Abweichungen   auslöscht   und   lernt,   mit   dem Gesetz zusammenzuarbeiten. Der   Mensch   kann   zum   universalen   Bewusstsein   zurückkehren   und   dadurch   ist   für   ihn   diese   Schatzkammer   wieder geöffnet.   Er   muss   die   Entscheidung   zur   Rückkehr   treffen   und   beharrlich   seinen   Weg   weitergehen.   Er   kann   immer zur   göttlichen   Quelle   zurückkehren,   von   der   er   in   Wirklichkeit   nie   getrennt   war.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 80 - 84 Es   gibt   viele   Modelle,   dass   viele   feinstoffliche   Körper   den   physischen   Körper   umgeben.   Wir   wollen   und   hier   nur   drei Körper anschauen, den physischen Körper, den Geist und die Seele. Friede mit dem Körper Die   Griechen   verherrlichten   den   Körper   wegen   seiner   ästhetischen   Eigenschaften,   seinen   Proportionen   und   seiner Schönheit. Ein tieferer innerer Sinn war Ihnen nicht bewusst. Die   Essener,   von   denen   berichtet   wird,   dass   Jesus   Christus   ein   Mitglied   von   ihnen   war,   verfügten   über   ein   viel tieferes   Verständnis.   Sie   nahmen   an,   dass   im   physischen   Körper   alle   Gesetze   des   Lebens   und   des   Kosmos vorhanden   waren.   Sie   sahen   in   ihm   den   Schlüssel   zum   ganzen   Universum   und   hatten   drei   Aufgaben   gesehen   für den Menschen: 1 . Die individuelle Entwicklung, 2 . seine Funktion für den Planeten und 3 . der Körper als Teil des Kosmos Der   physische   Körper   ist   Teil   aller   drei   Bestandteile.   Er   ist   göttliches   Werk   einerseits   und   andererseits   vom   Gesetz erschaffen    und    in    keiner    Weise    minderwertiger    als    andere    Werkzeuge    des    Menschen    oder    auch    nicht minderwertiger   als   anderes   im   Weltall.   Der   physische   Körper   steht   dem   Menschen   zum   bewussten   Gebrauch   der irdischen   und   spirituellen   Energien   zur   Verfügung.   Da   auch   auf   anderen   Planeten   menschenähnliche   Wesen   sind, stehen    alle    miteinander    in    Verbindung    und    beeinflussen    sich    gegenseitig.    Gesundheit    und    Lebenskraft    jedes einzelnen   Körpers   ist   von   höchster   Bedeutung.   Einerseits   für   den   Menschen   und   andererseits   auch   für   alle   anderen Wesen auf Erden und den anderen Planeten. Wichtig   sind   die   Wirkungen   der   verschiedenen   Nahrung   und   die   natürlichen   Kräfte   der   Erde,   Sonne,   Luft   und Wasser, welche auf den Organismus Einfluss haben. Die Essener waren reine Vegetarier. Viele   Krankheiten   entstanden   durch   Missachtung   des   Gesetzes   und   man   kann   diese   Krankheiten   wieder   heilen, welche    durch    Missachtung    entstanden    waren.    Einerseits    ist    hier    wichtig,    dass    man    die    heilenden    Kräfte    der verschiedenen   Kräuter   und   Pflanzen   kennt.   Dann   ist   es   möglich   Krankheiten   durch   Luftheilung,   Wasserheilung   und durch   Diäten   zu   heilen.   Wichtig   ist   auch   die   richtige Atmung   und   dass   der   Geist   eine   große   Macht   über   den   Körper hat.   Weiterhin   wichtig   ist   der   materielle   und   spirituelle   Wert   der   Mäßigung   in   allen   Dingen   und   dass   man   durch Fasten   den   Körper   wiederbeleben   kann,   den   Willen   stärken   und   damit   die   spirituelle   Kraft   wachsen   lassen   kann. Solche Maßnahmen geben dem physischen Körper Friede und Harmonie. Der Körper ist nicht übertrieben wichtig. Friede mit dem Geist Die   Essener   sahen   den   Geist   als   den   wichtigsten   Bestandteil,   da   er   mit   dem   Bewusstsein,   als   Schöpfer   der Gedanken   verbunden   war   und   sie   sahen   in   den   Gedanken   eine   höhere   Kraft,   die   stärker   ist   als   die   Kraft   des Fühlens oder Handelns. Gedanken sind oft Auslöser des Fühlens und Handelns. Sie   nannten   die   Gesamtheit   aller   Gedanken   des   Einzelnen   als   seinen   Gedankenkörper   und   sahen   darin   drei Funktionen: eine individuelle, eine irdische und eine kosmische. Als   individuelle   Aufgabe   sahen   sie   die   Gedankenkraft   zu   nutzen   und   die   Handlungen   des   physischen   Körpers   zu lenken.   Die   irdische   Aufgabe   liegt   darin,   dem   planetarischen   Gedankenkörper   edle   und   erhebende   Gedanken zuzuführen.   Alle   Gedanken   des   Einzelnen   bilden   ein   Kraftfeld   und   darin   sind   die   Gedanken   des   Individuums dauernd   aktiv   und   werden   ständig   ausgesendet.   Bei   der   kosmischen   Aufgabe   geht   es   um   alle   Gedanken   des Weltalls.   Dieser   kosmische   Gedankenkörper   ist   so   hoch   entwickelt,   dass   es   von   planetarischen   Kräften   befreit   ist, die   sie   an   ihren   jeweiligen   Planeten   binden   möchten.   Nur   die   allerhöchsten   Gedankenströme   können   sich   mit   dem kosmischen Gedankenmeer vereinigen. Das   kosmische   Gedankenmeer   ist   die   Vollkommenheit   des   Gesetzes.   Die   kosmische   Aufgabe   des   Einzelnen besteht   darin,   Gedanken   von   so   hohem   Wert   zu   schaffen,   dass   sie   sich   mit   dem   kosmischen   Gedankenmeer verbinden können. Die   Essener   sahen   im   Geist   das   höchste   Gut,   das   sie   vom   Schöpfer   erhalten   hatten,   da   sie   damit   die   Fähigkeit haben,   sich   des   Gesetzes   bewusst   zu   werden,   es   zu   verstehen,   in   Harmonie   mit   ihm   zu   arbeiten   und   seine Ausdrucksformen   in   seiner   Umwelt   zu   erkennen.   Indem   der   Mensch   sich   dieses   Gesetzes   bewusst   wird,   es   versteht und   mit   ihm   in   Harmonie   handelt,   wird   er   zum   Mitschöpfer   an   Gottes   Seite   und   es   gibt   keinen   größeren   und   höheren Wert im Weltall. Mit    dieser    gigantisch    großen    Gedankenkraft    verfügt    der    Mensch    über    die    Fähigkeit    und    die    Freiheit    das auszuführen,   was   er   erstrebt,   wenn   es   in   Harmonie   mit   dem   Gesetz   ist.   So   kann   er   in   ewiger   Vollkommenheit   mit dem Gesetz leben. Solange   der   Mensch   in   Harmonie   mit   dem   Gesetz   denkt,   kann   er   heilen,   was   auch   immer   er   durch   Disharmonie   in der   Vergangenheit   geschaffen   hat   und   er   kann   somit   seine   denkenden,   handelnden   und   fühlenden   Körper   beleben. Zudem   kann   er   alle   Krankheiten   in   seinem   leiblichen   Körper   heilen   und   vollständige   Harmonie   in   seiner   Umgebung und in seiner Welt hervorrufen. Wenn   jedoch   die   Gedankenströmungen   nicht   im   Einklang   mit   dem   Gesetz   sind,   so   gibt   es   nichts,   was   Harmonie   in seine Welt bringen kann. Die   Essener   wussten,   dass   nur   eine   kleine   Minderheit   von   dieser   großen   Möglichkeit   Gebrauch   macht.   Die   meisten Menschen   benutzen   den   Gedankenkörper   wahllos,   da   sie   nicht   wissen,   dass   sie   mit   Ihren   Gedanken   aufbauen können   oder   zerstören.   Deren   Gedanken,   Ideen   und   Vorstellungen   wandern   fast   willkürlich   durch   deren   Geist   ohne eine   bewusste   Richtung.   Jedoch   können   diese   Gedanken   mächtige   Kräfte   entwickeln,   welche   den   Emotional-   und physischen   Körper   durchwandern   und   in   jedes   Atom   und   in   jede   Zelle   eindringen   und   jeden   Teil   von   ihnen   in Schwingung   bringen.   Diese   Schwingungen   strahlen   harmonisch   oder   disharmonisch   entsprechend   der   Art   des Gedankens. Wenn   es   dem   Menschen   nicht   gelingt,   sich   des   Gesetzes   bewusst   zu   werden,   weicht   er   von   ihm   unbewusst   ab,   da er    durch    das    morphogenetische    Feld    von    disharmonischen    Kräften    umgeben    ist.    Diese    bringen    ihn    zu Abweichungen    vom    Gesetz    und    das    sind    Ursachen    für    alle    Unvollkommenheit    in    der    Welt.    Zudem    für    alle Beschränkungen    und    alles    Negative    in    seinen    Gedanken,    Gefühlen    und    körperlichen    Zuständen    in    seiner Umgebung,    in    der    Gesellschaft    und    auf    dem    Planeten.    Denn    jedes    Mal,    wenn    der    Mensch    einen    niederen Gedanken   hat   oder   annimmt,   so   nimmt   er   eine   niedere   Kraft   in   seine   Welt   auf   und   diese   niedere   Kraft   reagiert entsprechend der Stärke des Gedankens auf seinen physischen Körper. Dieses    Ungleichgewicht    verursacht    weitere    Abweichungen,    weitere    Disharmonien,    weitere    Krankheiten    im Gefühlskörper   und   im   physischen   Körper.   Diese   Disharmonien   und   Krankheiten   schaffen   eine   Atmosphäre   der gestörten   Harmonie   um   den   Einzelnen   herum,   die   das   Denken,   Fühlen   und   Handeln   aller   anderen   beeinflusst,   die sich   des   Gesetzes   nicht   bewusst   sein,   da   sie   auch   nicht   wissen,   wie   sie   sich   dagegen   schützen   können,   um   all diese   niederen   Gedanken   nicht   aufzunehmen,   die   durch   die   eine   gedankliche   Abweichung   des   Einen   geschaffen wurden.   Jeder   Einzelne,   der   einen   niederen   Gedanken,   einen   beschränkten,   negativen   oder   disharmonischen Gedanken   hat,   eine   Reaktionskette   aus.   Diese   breiten   sich   auf   dem   ganzen   Planeten   aus   und   es   hat   weitere Beschränkungen, Negativität und gestörte Harmonie zur Folge. Solch eine gestörte Harmonie ist ansteckend, wie viele Krankheiten ansteckend sind. Der   Mensch   versucht   oft   Wege   zu   finden   um   seine   Lebensbedingungen   zu   verbessern.   Nur   allzu   oft   berücksichtigt er   dabei   nicht   das   Gesetz.   Der   Mensch   versucht   Frieden   mit   materiellen   Mitteln   zu   erzielen,   mit   technologischen Entwicklungen,   mit   ökonomischen   Systemen,   und   er   weiß   nicht,   dass   die   Umstände   der   Disharmonie,   die   er   selbst in   die   Welt   gesetzt   hat,   niemals   durch   materielle   Mittel   beseitigt   werden   können.      Die   Menschheit   hat   viel   Leid geschaffen   und   das   kann   nur   aufgelöst   werden,   wenn   er   beginnt,   das   Gesetz   der   Harmonie   durch   seine   Gedanken zu   erfüllen.   Nur   durch   das   vollständige   Zusammenwirken   mit   dem   Gesetz   kann   der   Welt   Friede   und   Harmonie gegeben   werden.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin,   ISBN   3-921786-15-0, Seite 60 - 64 Friede mit der Familie Der   Friede   mit   der   Familie   bezieht   sich   auf   die   Harmonie   der   Gefühle   und   damit   auf   die   Seele.   Unter   Familie verstanden   die   Essener   nicht   nur   die   engste   Verwandtschaft,   sondern   alle   die,   welchen   er   in   seinem   täglichen Leben und Denken begegnet. Es sind Freunde, Bekannte und Verwandte. Die   Aufgabe   der   Seele   besteht   darin   Liebe   auszudrücken.   Das   haben   immer   alle   großen   Meister   erklärt:   Jesus, Buddha,   Zoroaster,   Mohammed,   Moses   und   die   Propheten.   Der   Mensch   sollte   dem   Gesetz   nach   seinen   Schöpfer lieben. Das Leben selbst ist die Demonstration kreativer Liebe. Göttliche    Liebe    ist    eine    starke    kosmische    Kraft,    welche    sich    im    Gefühlskörper    am    mächtigsten    zeigt.    Der Gefühlskörper   besteht   aus   den   Gefühlen   und   Empfindungen,   welche   der   Einzelne   erfahren   und   an   die   Umgebung abgeben   kann.   Alle   Empfindungen   und   Gefühle,   die   im   Einzelnen   entstehen,   bringen   ähnliche   Gefühle   in   der irdischen Atmosphäre zum Mitschwingen. Sobald    jemand    ein    niederes    Gefühl    von    sich    gibt,    wird    der    Mensch    sogleich    in    die    niederen    Gefühle    des Gefühlskörpers   der   Erde   hineingezogen.   Damit   öffnet   er   die   Tore   für   eine   Flut   von   zerstörerischer   Gewalt,   die   seine Gefühle beherrscht und meist durch die Gedanken seine niederen Gefühle verstärkt. Die   zerstörerische   Gewalt   beeinflusst   den   Körper   des   Einzelnen   direkt   und   lässt   krankhafte   Zellen   entstehen, welche   die   Lebenskraft   mindern,   das   Leben   verkürzen   und   zu   unbegrenztem   Leid   führen.   Durch   die   Abweichung vom Gesetz wurde er zu einer selbstvergiftenden Maschine, da sein Handeln gegen das Gesetz gerichtet war. Die   Essener   beobachteten   Babys   und   Eingeborene   und   erkannten   die   drei   Grundempfindungen:   Furcht,   Ärger   und Liebe. Die   Furcht   eines   Babys   entsteht   bei   einer   plötzlichen   Bewegung   oder   einem   Geräusch.   Ärger   entsteht   durch   die Beschränkung   der   Freiheit   und   Liebe,   durch   Befriedigung   des   Hungers   und   anderer   Bedürfnisse.   Dabei   sind   Furcht und   Ärger   niedere   Gefühle   und   die   Liebe   ist   bei   einem   Baby   noch   nicht   entwickelt.   Der   Gefühlskörpers   des   Babys besteht   aus   Empfindungen   und   die   meisten   sind   von   niederem   Wert.   Das   Baby   kann   noch   nicht   mir   Gedanken arbeiten. Auch      Eingeborener      hat      einen      ähnlichen      Gefühlskörper      und      seine      Empfindungen      sind      auf      den Selbsterhaltungsinstinkt   bezogen.   Sie   beherrschen   als   mächtige   Kraft   seinen   Gedankenkörper.   In   dem   Säugling   und dem    einfachen    Naturmenschen    entwickelt    sich    der    Gefühlskörper    früher    als    der    Gedankenkörper.    Das    ist notwendig,   um   das   Leben   zu   erhalten   und   den   Körper   vor   Gefahren   zu   schützen.   Dieser   Selbsterhaltungstrieb bewegt   sich   in   vollständiger   Harmonie   mit   dem   Gesetz,   bis   der   Mensch   das   Denken   entwickelt   hat,   um   mittels   des Denkens einen Weg aus der Gefahr zu wissen. Das   Fühlen   hat   im   Menschen   eine   viel   längere   Zeit   gewirkt.   Deshalb   neigt   es   dazu   das   Denken   zu   beherrschen. Deshalb   wirkt   heute   der   Gefühlskörper   bei   den   meisten   Menschen   stärker   als   der   Gedankenkörper.   Darin   liegt   die Ursache der Abweichung des Menschen vom Gesetz. Mit   Gedanken   kann   der   Mensch   jede   Situation   seines   Lebens   besser   meistern   als   durch   Empfindungen.   Aber   die Handlungen    der    meisten    Menschen    sind    mehr    Ausdruck    von    Impulsen    im    Gefühlskörper,    als    Ausdruck    von begründeten   Gedanken.   Dies   führt   zu   einem   starken   Ungleichgewicht   im   Körper.   Ein   erwachsener,   zivilisierter Mensch   sollte   mit   seinem   Denken   sein   Handeln   bestimmen.   Wenn   er   seinem   Handeln   erlaubt,   von   Empfindungen und   Gefühlen   beherrscht   zu   werden,   wie   in   seiner   Kindheit,   bringt   er   seine   Kräfte   aus   der   Balance   und   aus   dem Gleichgewicht.   Das   schafft   regressive   psychologische   Bedingungen   in   seinem   Dasein.   Deshalb   bleiben   seine   Taten ichbezogen und selbstsüchtig, genauso wie die eines Kindes oder eines Naturmenschen. Wenn   ein   Mensch   weder   Wilder   noch   Kind   ist,   aber   handelt   wie   ein   Wilder   oder   ein   Kind,   dann   weicht   er   vom Gesetz   ab.   Triebhafte   Impulse   können   dem   Fortschritt   nur   dann   dienen,   wenn   sie   von   den   denkenden   Fähigkeiten bestimmt werden. Aus der Abweichung vom Gesetz entstehen noch weitere Folgen. Der   Mensch   hat   die   Fähigkeit   zu   denken,   damit   er   die   Gesetze   der   Natur   versteht   und   sein   Leben   in   Harmonie   dazu führt   und   er   ist   fähig   eine   weit   höhere   Entwicklungsstufe   durch   Denken   zu   erlangen,   als   er   durch   triebhaftes   Leben erreicht.   Wenn   er   also   weiterhin   seine   Gefühle   als   beherrschende   Kraft   in   seinem   Handeln   zulässt,   so   behindert   er nicht nur seine eigene Entwicklung, sondern auch die Evolution des Planeten. Wenn    er    keine   Anstrengungen    unternimmt    die    Gesetze    zu    verstehen,    dann    muss    er    seine    eigenen    Gesetze erschaffen,   eben   die   der   Selbstsucht   und   der   Ichbezogenheit.   Diese   verursachen   Mauern   der   Trennung   zwischen ihm   und   dem   Rest   der   menschlichen   Gesellschaft,   zwischen   ihm   und   der   Natur,   zwischen   ihm   und   dem   Gesetz, zwischen ihm und dem Schöpfer. Mit   der   ersten   Abweichung   beginnt   der   Mensch   eine   lange   Kette   der   Abweichungen.   Diese   verursachen   all   das menschliche Ungleichgewicht und Leiden auf der Erde. Alle   großen   Lehrer   der   Menschheit   haben   davor   gewarnt.   Buddha   zeigte,   wie   daraus   Leiden   entstehen.   Leiden   für einzelne und Leiden für die ganze Menschheit. Der   Gefühlskörper   kann   zum   machtvollsten   Werkzeug   werden   zur   Entstehung   von   Gesundheit,   Lebenskraft   und Glück.   Der   richtige   Umgang   damit   erschafft   der   Mensch   ein   himmlisches   Reich   in   sich   und   in   seiner   Umwelt   und   für die ganze menschliche Familie. Das   große   Gesetz   findet   seinen   Ausdruck   in   der   menschlichen   Nächstenliebe.   Es   ist   ein   Gesetz,   das   sich   kleinen Kindern   offenbart,   das   sich   aber   oft   vor   dem   Bewusstsein   des   erwachsenen   Menschen   verbirgt.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux Székely: Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 64 - 68 Seinen inneren Frieden finden mit Mutter Erde Kommen   Sie   in   Harmonie   mit   den   Gesetzen   der   irdischen   Natur   und   damit   mit   Mutter   Erde.   Der   Mensch   und   die Erde   sind   eine   Einheit.   Der   Mensch   ist Teil   der   Natur   und   wird   von   allen   Gesetzen   und   Kräften   der   Natur   beherrscht. Gesundheit,   Lebenskraft   und   Wohlbefinden   hängen   vom   Grad   der   Harmonie   mit   irdischen   Kräften   ab.   Für   jeden Einzelnen,   jede   Nation   und   sogar   die   ganze   Menschheit   ist   es   enorm   wichtig   die   irdischen   Gesetze   der   Erde   zu befolgen. Eine   Nation   hat   immer   seine   größte   Blüte,   wenn   die   Einheit   von   Mensch   und   Natur   befolgt   wurde.   Der   Wohlstand blühte   auf,   wenn   die   Menschen   ein   natürliches   Leben   im   Zusammenwirken   mit   der   Natur   lebten.   Wenn   die   Nation oder Zivilisation sich von der Einheit löst, verschwindet sie. In    der    heutigen    Zeit    wurde    diese    Einheit    von    uns    Menschen    schwerwiegend    verletzt.    Der    Städtebau    steht vollkommen   im   Widerspruch   zur   Natur.   Hohe   Stein-   und   Betonwände   sind   ein   Ausdruck   für   die   Trennung   des Menschen   von   der   Natur.   Zudem   schafft   die   aggressive   Lebensweise   mit   seinem   Drang,   andere   zu   unterwerfen   und die   ständige   Konkurrenz   untereinander   eine   weitere   Trennung.   Unser   derzeitiges   zentralisiertes,   technisiertes   und mechanisiertes   Leben   erschafft   einen   tiefen   Graben,   der   Sie   von   der   Natur   trennt.   Dieser   Abgrund   war   niemals breiter und tiefer als heute. Die   Einheit   mit   der   Natur   wieder   herzustellen   ist   das   Fundament   für   die   menschliche   Existenz   auf   Erden.   Ohne diese Einheit wird die gegenwärtige Zivilisation ihren Niedergang erleben. Im   zweiten   Kapitel   des   Evangeliums   des   Johannes   zeigt   Jesus,   dass   er   ein   vollkommener   Teil   der   Natur   ist   und dass   es   nötig   ist,   zur   Natur   zurück   zu   finden.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 77 - 80 Friede mit der Menschheit Es   geht   hier   um   die   Harmonie   zwischen   Gruppen   von   Leuten,   auf   sozialer   und   wirtschaftlicher   Ebene.   Zu   keiner   Zeit der   Geschichte   hat   sich   die   Menschheit   des   sozialen   Fortschritts   völlig   erfreuen   können,   da   der   Mensch   den Menschen   ökonomisch   ausgebeutet   hat.   Er   hat   den   anderen   politisch   beherrscht   und   militärisch   unterdrückt.   Diese Ungerechtigkeit ist eine Abweichung vom kosmischen Gesetz. Diese   Disharmonie   im   Leben   des   Einzelnen   riefen   Wohlstand   und Armut   hervor.   Es   gab   Herrscher   und   Sklaven   und in Folge dessen soziale Unruhen. Großer   Wohlstand   konzentriert   sich   nur   in   wenigen   Händen,   weil   Menschen   andere   Menschen   ausbeuten   –   auf   die eine   oder   andere   Weise.   Genau   das   ist   die   Ursache   für   Elend   von   Herrschern   und   von   Unterdrückten.   Viele   fühlen Hass   und   andere   ihm   verwandten   zerstörerische   Emotionen.   Das   bringt   Angst   in   die   Herzen   der   Ausbeuter,   z.B. Angst vor einem Aufstand oder Angst davor, seinen Besitz zu verlieben und vielleicht sogar das Leben zu verlieren. Auch   die Armut   ist   eine Abweichung   vom   kosmischen   Gesetz,   denn   er   war   arm   wegen   falscher   Haltung   im   Denken, Fühlen   oder   Handeln. Arme   missachten   auch   das   Gesetz. Alles   ist   in   Fülle   vorhanden,   was   der   Mensch   braucht   und ihn glücklich macht. Alle    Beschränkungen    und    alle    Verschwendungen    sind    künstlich.    Sie    sind    eine   Abweichung    vom    Gesetz.    Sie erzeugen Angst   und Aufruhr.   Dadurch   sind   die   Menschen   in   einer   dauernden   Disharmonie,   welche   die   Reichen,   wie auch die Armen in einen unaufhörlichen Zustand der Unruhe, des Krieges und des Chaos hält. Beide, Arme wie Reiche, leiden gleichermaßen unter den Folgen ihrer Abweichungen. Sucht   jemand   eine   Lösung,   so   ist   er   immer   gewillt,   alles   auf   den   anderen   zu   schieben   und   zu   meinen,   dass   dieser sich   ändern   muss,   z.B.   der   Reiche   muss   beginnen   und   Teile   seines   Reichtuns   abgeben.   Die   Lösung   ist   aber   die, dass   beide   damit   anfangen   müssen.   Jeder   Einzelne   muss   eine   Veränderung   selbst   hervorbringen,   weil   es   kein anderer für ihn tun kann. Die   Essener   sollen   auch   mit   Jesus   Christus   befreundet   gewesen   sein   und   hatten   vier   Faktoren   gesehen   für   die Lösung dieser Problematik: Trennung von der Masse, welche sich weigern dem Gesetz von Natur und Kosmos zu folgen Aufbau eines praktischen und sozialen Systems, das auf dem Gesetz von Natur und Kosmos aufbaut. Diese Ideen der Außenwelt vermitteln durch Lehren, Heilen und Hilfe anderer, entsprechend der Bedürfnisse Weit   entwickelte   Menschen   in   die   eigene   Gemeinschaft   anzuziehen,   die   so   weit   entwickelt   waren,   dass   sie fähig sind mit dem Gesetz zusammenzuarbeiten. Deshalb   zogen   sich   die   Essener   aus   den   Städten   und   Dörfern   zurück   und   gründeten   Bruderschaften   an   den   Küsten von Seen und Flüssen. In deren Bruderschaften gab es weder Arme noch Reiche. Alle   lebten   im   Einklang   mit   dem   Gesetz.   Sie   beteiligten   sich   nicht   an   Politik   und   sie   folgten   keiner   politischen Richtung,   da   sie   wussten,   dass   weder   mit   politischen   noch   mit   militärischen   Mittel   sich   die   chaotischen   Zustände   der Menschheit   ändern   lässt.      Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag   Bruno   Martin,   ISBN   3- 921786-15-0, Seite 68 - 70 Anbindung an die Weisheit Der   Mensch   kann   seinen   Platz   im   Weltall   nur   einnehmen,   wenn   er   das   verfügbare   Wissen   der   großen   Lehrer aufnimmt.   Jeder   Mensch   sollte   die   Erfahrung,   das   Wissen   und   die   Weisheit   der   Meisterwerke   nutzen,   die   bereits durch   vorausgegangene   Generationen   erlangt   worden   sind.   Ohne   diese   Lehren   würde   der   Fortschritt   wesentlich langsamer   ablaufen,   wenn   jede   Generation   von   vorne   anfangen   müsste.   Der   Mensch   fügt   dem   Planeten   immer wieder   Neues   hinzu   und   ist   somit   zum   Schöpfer   geworden   an   Gottes   Seite   und   er   erfüllte   seine   Aufgabe   auf   der Erde, indem er die Arbeit der Schöpfung fortsetzt. Noch   zwei   weitere   Gründe   sind   hierin   wichtig.   Einerseits   haben   frühere   Autoren   Wissen   geschaffen,   das   zeigt,   wie man   die   höchsten   Ideale   erreicht   und   andererseits   enthält   es   Wissen   von   Lebensproblemen   und   der   richtigen Lösung. Dieses   Wissen   wurde   von   hochentwickelten   Wesen   hervorgebracht.   Sie   verfügten   über   Kräfte,   die   ihnen   Zugang   zu den   allumfassenden   Quellen   des   Wissens,   der   Energie   und   Harmonie   ermöglichten.   Viele   Menschen,   darunter Jesus   Christus,   hatte   dieser   Zugang   erlaubt,   Kräfte   der   Natur   bewusst   in   Wege   zu   leiten,   welche   die   Welt   heute   als Wunder   bezeichnet.   Um   solche   Meister   herum   sammelten   sich   Schüler   heran,   welche   in   der   Entwicklung   weit   genug vorangeschritten   waren.   Sie   konnten   den   tieferen   Sinn   der   Lehren   verstehen   und   konnten   die   Worte   der   Meister aufschreiben    und    sie    den    nachfolgenden    Generationen    übermitteln.    Das    ist    dann    der    Ursprung    aller    großen Meisterwerke der Weltliteratur. Wahrheiten    in    solchen    Meisterwerken    sind    ewig    und    gültig    für    alle    Zeit    und    kommen    aus    der    immer unveränderlichen   Quelle   des   Wissens.   Gesetze   des   Kosmos,   der   Natur   und   Gesetze   für   das   innerste   Bewusstsein des   Menschen   sind   alle   zu   jeder   Zeit   gleich.   Solche   Lehren   gehören   keiner   Schule   oder   Religion   an.   Widersprüche in   den   Lehren   verschiedener   Autoren   entstanden   durch   die   einseitige   Auslegung   der   Schüler.   Dieses   Wissen   kann Sie   Quellen   der   universalen   Wahrheit   lehren.   Vgl.   Dr.   Ed.   Bordeaux   Székely:   Die   Lehren   der   Essener   „Essener-Meditationen“,   Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0, Seite 73 - 75 Vg.  Dr. Ed. Bordeaux Székely: Die Lehren der Essener „Essener-Meditationen“, Verlag Bruno Martin, ISBN 3-921786-15-0
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